PFARRGEMEINDE ST. MARTIN ZEUTERN

Mittelpunkt für die ca. 1680 Christen von St. Martin ist ihre Pfarrkirche.
Sie wurde 1965 eingeweiht und bietet 700 Gläubigen Platz.
Kirchenpatron ist der Hl. Martin.
Die Pfarrgemeinde St. Martin wird Teil einer Seelsorgeeinheit
Seit dem 01. April 2000 bildete die Gemeinde St. Martin Zeutern gemeinsam mit St. Andreas Ubstadt und mit St. Marcellus Stettfeld die Seelsorgeeinheit Ubstadt.
Im Jahre 2015 stand erneut eine Umstrukturierung an. Zusammen mit der Seelsorgeeinheit Forst bildet die Seelsorgeeinheit Ubstadt nun die neue Seelsorgeeinheit Forst-Ubstadt-Weiher. Damit waren die Pfarrgemeinden St. Barbara Forst, St. Nikolaus Weiher, St. Andreas Ubstadt, St. Marcellus Stettfeld und St. Martin Zeutern zu einer großen Seelsorgeeinheit mit über 12 000 Katholiken zusammengefügt.
DIE PFARRKIRCHE

Die Vorgeschichte
Um 1955 war die Jahrhunderte alte St. Martinskirche längst zu klein geworden. Man machte sich ernsthafte Gedanken über eine umfangreiche Renovation und deren Finanzierung, da kam die Nachricht von einer großzügigen Spende eines ehemaligen Zeuterner Bürgers. In einer testamentarischen Stiftung legte der nach Amerika ausgewanderte Karl Schmitt den Grundstein für den Bau eines neuen Gotteshauses. Damit war die Pfarrgemeinde ihrer Sorgen um die Beschaffung der finanziellen Mittel enthoben.
Die im Jahre 1959 begonnene Planung lag in den Händen des Erzbischöflichen Bauamtes in Heidelberg. Fünf Jahre später konnte Erzbischof Dr. Hermann Schäufele die neue St. Martinskirche einweihen.
Das äußere Erscheinungsbild
Entstanden war eine Saalkirche, gemauert aus Tuffstein. Der beinahe quadratische Grundriss der Kirche hat ein Ausmaß von 28 auf 30 Meter. Das Kupferdach ist ein weiteres markantes Merkmal. Vor der Kirche liegt das Atrium, das stark an die Vorhöfe alter Tempel erinnert. Der vom eigentlichen Kirchengebäude abgesetzte Campanile begrenzt das Atrium und hat eine Höhe von 34,5 m.
Das Kircheninnere
Drei kupferbeschlagene Türen führen in das Innere des Gotteshauses. Hier finden rund 700 Gläubige Platz. Auffällig ist eine nüchterne Gradlinigkeit der Innenarchitektur. Außerdem ist der Innenraum des Gotteshauses in zwei Arten Naturstein gemauert, was diese Schlichtheit unterstreicht.
Das in „Putz-Fresko“ gearbeitete Altarbild zeigt Christ König als Welten-
herrscher, umgeben von einer Engelschar. Unter dem thronenden Herrscher verkünden die vier Evangelisten das Wort Gottes. Die sinnbildliche Darstellung des Lebensbaumes auf der einen und der Stadt Gottes auf der anderen Seite vervollständigt das den Kirchenraum beherrschende und alles überstrahlende Altarbild. mehr dazu hier!
SCHUTZPATRON DER PFARRGEMEINDE
Martin von Tours, geboren um 316 / 317, war der Legende nach um das Jahr 334 als Soldat in Amiens stationiert.

Der Hl. St. Martin, Bildhauerarbeit, neben dem Kirchenportal
In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den er dem Bettler gab.
Dargestellt wird der Hl. Martin immer mit Pferd und Bettler, wie er mit seinem Schwert den Mantel teilt.
Das Patrozinium wird am
11. November gefeiert.
